Logo des Ingenieurbüro Reinhard Beck GmbH & Co. KG

Projektbeispiele

Wir vom Ingenieurbüro Beck stehen für professionelle und maßgeschneiderte Lösungen – auf höchstem Niveau. In den vergangenen Jahren haben wir viele spannende und anspruchsvolle Projekte erfolgreich realisiert. Eine Auswahl finden Sie hier.

Sollten Sie Fragen zu einem der Projekte haben – oder an weiteren Details interessiert sein – sprechen Sie uns gerne an!

Objektplanung

Ökologische Umgestaltung der Wupper

Die Wupper: Für Wuppertal ist der Fluss im Stadtgebiet wichtiges Identitätsmerkmal und Lebensader zugleich. Vormals als Industriegewässer genutzt, zum Bleichen von Garn, liegt hier zugleich der naturferne Zustand und die schlechte Strukturgüte begründet. Um die Ziele der Wasserrahmenrichtlinie zu erreichen, wurde das Ingenieurbüro Reinhard Beck damit beauftragt, einzelne Gewässerabschnitte unter Beachtung der städtischen Randbedingungen leitbildnah zu entwickeln. Dazu zählten die Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung. "Wichtiger Teil unserer Planungen war die ökologische Umgestaltung der gleichförmigen Gewässerstrukturen und Uferbereiche", sagt Projektleiter Martin Schwefringhaus. "Wir wollten erreichen, dass es bei Niedrig- und Mittelwasser zu einer Tiefen- und Breitenvarianz der Wupper kommt." Besondere Herausforderung dabei waren die zahlreichen Ver- und Entsorgungsleitungen sowie Schwebebahnpfeiler und Ufermauern, die nicht geändert werden durften. "Auch dem Naherholungsanspruch der Menschen in der Stadt wollten wir mit der Umgestaltung gerecht werden." Realisiert wurden durch das Ingenieurbüro über die Jahre mehrere Abschnitte mit einer Gesamtlänge von 7,8 Kilometern. "Jedes Mal haben wir dabei unterschiedliche Varianten entwickelt, die sich am Gewässerleitbild orientieren." Am Ende arbeiteten die Wasserbauer mit unterschiedlichen Elementen, wie Eintiefungen, Kies- und Schotterbänke, um etwa einen pendelnden Stromstrich zu erzeugen, sowie Furkationen. "Bereits jetzt sehen wir, dass sich die Gewässerökologie deutlich verbessert hat. Es sind Laichplätze für Fische entstanden, da wir Zonen geschaffen haben, in denen sich gezielt Kaltwasser sammelt", sagt Schwefringhaus. Auch gibt es wieder mehr Jungfische in der Wupper und neue leitbildgerechte Arten sind hinzugekommen.

Bauvorhaben Kanalbau Erschließung Haßlyer Insel

Für die Erschließung eines Gewerbegebietes auf der grünen Wiese im Auftrag der Wirtschaftsbetriebe Hagen hat das Ingenieurbüro Reinhard Beck bei diesem Projekt nicht nur die Planung sondern auch die Örtliche Bauüberwachung übernommen. "Wichtig war, beim Vortrieb des Entwässerungsrohres ständig die uns zugespielten Daten im Auge zu behalten", sagt Ingenieur Stefan Reusch. Ein Vorteil dabei war, dass zuvor auch die Genehmigungsplanung vom Ingenieurbüro übernommen worden ist. "Da weiß man natürlich ganz genau, worauf man achten muss, weil man die Pläne in und auswendig kennt. Es gibt keine Informationsverluste." Vorgetrieben wurde das 640 Meter lange Vortriebsrohr zwischen Autobahn und Umspannungswerk in einer Tiefe von 6 bis 18 Metern. Immer wieder mussten Teile des massigen, geklüfteten Kalksteins im Boden bei Erstellung der Baugruben gesprengt werden. Auch die umliegenden Hochspannungsleitungen sowie eine Vielzahl von Versorgungsleitungen im Bereich des Umspannwerkes mussten die Ingenieure berücksichtigen - und die nötigen Sicherheitsabstände einhalten. "Das Projekt war vor allem aufgrund der Länge des Kanals und der schwierigen Bedingungen vor Ort eine Herausforderung.", sagt Reusch.

Kanal- und Schachtsanierung Firma ER-WE-PA Erkrath

Ziel dieses Projektes war die Einhaltung der Selbstüberwachungsverordnung Abwasser und der Erhalt der baulichen und betrieblichen Funktionsfähigkeit des Kanalnetzes. Die Aufgabe des Ingenieurbüros bestand in der Ermittlung der Sanierungsbedürftigkeit und in der Erstellung eines passenden Sanierungskonzeptes. Von der Planungsphase bis zum Mitwirken bei der Vergabe wurden sämtliche Leistungen durch das Ingenieurbüro Reinhard Beck erbracht. Des Weiteren wurde die örtliche Bauüberwachung durch das Ingenieurbüro durchgeführt. Die Leitungen wurden hierbei sowohl in offener als auch in geschlossener Bauweise (partielle Liner und Schlauchliner) saniert.

Generalplaner für die Nordbahntrasse (NBT) Wuppertal (Innenbereich)

Der sogenannte Innenbereich von Tunnel Dorp bis zur Eisenbahnüberfahrt EÜ Nächstebreckerstraße hat eine Länge von ca. 11 km. Den Fußgänger, Radfahrer oder Skater erwarten vier Tunnel mit einer Gesamtlänge von ca. 1.110 m und fünf eindrucksvolle Viadukte auf einer insgesamt 6 m breiten (2 m Pflaster, 4 m Asphalt) Trasse. Die Felsschlucht der Bramdelle bildet mit ihren schroffen bis zu 28 m hohen Felswänden und zahlreichen Stück- und Futtermauern einen reizvollen Übergang zum östlichen Außenbereich. Die Generalplanerleistung umfasst die Objektplanung für den Weg und die Sanierung der Brücken, Viadukte und Tunnel von der Entwurfsplanung über Bauoberleitung bis zur Örtlichen Bauüberwachung. Mit einem Team von Ingenieurbüros wurde das anspruchsvolle Ziel, eine durchgängig nutzbare Trasse in 2014 den Bürgern zu übergeben, erreicht. Nicht nur die beteiligten Büros, auch alle Beteiligten der Stadt Wuppertal, die Wuppertalbewegung und maßgeblich die Mitarbeiter des 2. Arbeitsmarktes haben einen wesentlichen Anteil am Gelingen des Projektes. Neben der Schwebebahn ist die Nordbahntrasse ein Leuchtturmprojekt, was weit über die Stadtgrenzen hinaus wirkt (mittlerweile durch viele Auszeichnungen deutschlandweit bestätigt) und Menschen miteinander verbindet.

Sammler St. Annental in Essen

Die Entwurfsplanung für den Hauptsammler Rellinghauser Mühlenbach in Essen sollte nach Vorgabe der Kanalnetzanzeige und der Generalentwässerungsplanung (GEP) zwei Anforderungen erfüllen: die Qmax-Wassermenge sicher ableiten und die großen hydraulisch notwendigen Querschnitte zur Behandlung und Retention einstauen. Hier übernahm das Ingenieurbüro Reinhard Beck im Auftrag der Stadtwerke Essen die Planung. Im Ergebnis war klar, dass der Bau eines neuen Qmax-Sammlers mit einem Durchmesser von 3,60 Metern diese Anforderungen erfüllt. "Durch die Nutzung der vorhandenen Gewässertrasse des Rellinghauser Mühlenbachs bereitet der Kanalbau durch die Herausnahme des technisch ausgebauten Gewässergerinnes zudem eine ideale Grundlage für den naturnahen Gewässerausbau", sagt Projektleiter Olaf Schlag. Der Bau des neuen Sammlers erfolgte in offener Bauweise, die im Gegensatz zur alten Vortriebsvariante entscheidende Vorteile hatte. Dazu zählten sowohl die Synergieeffekte als auch das minimierte Bodenrisiko des Bauherrn. Da der neue Kanal alle Schmutz- und Regenwasserabflüsse übernimmt, bedeutet auch, dass alle noch vorhandenen Leitungen, die nicht mehr den Regeln der Technik entsprechen, aufgegeben werden können. Besondere Herausforderungen bei dieser Planung sind nicht nur eine Bahnquerung und die angrenzende Autobahn, sondern vor allem die Aufgabenstellung der Wasserhaltung und der Bau im Vorflutquerschnitt des Rellinghauser Mühlenbachs. "Hier müssen wir mit Provisorien arbeiten, um Bach und Abwasser während des Baus umzuleiten", sagt Schlag.

Planung Regenüberlauf- und Regenrückhaltebecken Klauberg

Für die Technischen Betriebe Solingen hat das Ingenieurbüro Reinhard Beck die Planung eines Regenüberlaufbeckens übernommen. Als Ergebnis der Schmutzfrachtberechnung beziehungsweise der Kanalnetzanzeige stand schnell fest, dass für das rund 100 Hektar große Einzugsgebiet mit einer abflusswirksamen Fläche von 50 Hektar eine neue Mischwasserbehandlungsanlage erforderlich ist. “Der Platz war sehr begrenzt, wir konnten nicht einfach irgendwo beliebig neu planen”, sagt Projektleiter Olaf Schlag. Daher musste der alte Regenüberlauf abgerissen und an gleicher Stelle das neue Becken gebaut werden. Hier wird ein Volumen von 2550 Kubikmetern als Zwischenspeicher zur Verfügung gestellt, welches sicherstellt, dass künftig deutlich weniger Mischwasser in das Gewässer abfließt. Kombiniert wurde dieses System mit einem nachgeschalteten Regenrückhaltebecken mit einem Volumen von 1700 Kubikmetern und einer Einleitungsmenge von bis zu 310 Litern pro Sekunde.

Regenwasserabkopplung Kita + Eibergschule Sachsenring Essen

Die Immobilienwirtschaft Essen hat für die Grundleitungen ihrer Immobilen durch Untersuchungen und auf Basis einer TV-Inspektion ein Sanierungskonzept durch das Ingenieurbüro Beck erstellen lassen. Eine Herausforderung dabei war, dass die Einleitung des Mischwassers in den örtlichen Eibergbach nicht mehr gestattet ist. Neben der Kanalsanierung wurde daher die Entwässerung der Objekte umgeplant. Dabei wird das Regenwasser vom Schmutzwasser getrennt und weiter in den Eibergbach geleitet. Das Schmutzwasser wird zudem am Tiefpunkt gesammelt und zu einem nahegelegenen Mischwasserkanal gepumpt. Da die Arbeiten während der Schulzeit und dem Kitabetrieb durchgeführt wurden, bestanden hohe Anforderungen an die Koordination mit den Baufirmen und der Kita- beziehungsweise Schulleitung. Besondere Vorsicht war geboten, weil die Objekte teilweise mit Schadstoffen belastet waren. Realisiert worden ist das rund eine Millionen Euro teure Projekt im Jahr 2018.

Kanal- und Straßenbau Bockelsbuger Weg/Klosterstraße

Die Kanäle im Bockelsburger Weg und in der Klosterstraße in der Gemeinde Marienheide waren hydraulisch stark überlastet. Die Durchmesser DN 300 bis DN 600 sollten daher auf DN 500 bis DN 1000 vergrößert werden. Der 850 Meter lange Kanal führt quer durch die Ortslage Marienheide und kreuzt sowohl die Bundesstraße als auch die Bahn. Um Quellen und Drainagen vom Mischwasserkanal abzukoppeln, wurde im Rohrgraben eine Leitung für Quell- und Drainagewasser mitverlegt und zur Wipper (Wupper) geleitet. Im Zuge der Kanalbaumaßnahme erfolgte ein kompletter Straßenausbau der gesamten Fahrbahn. Bei diesem Projekt, das 2017 begonnen wurde und ein Volumen von rund 3,4 Millionen Euro umfasst, hat das Ingenieurbüro Beck die Vermessung, die Verantwortung für die Ingenieurbauwerke sowie Verkehrsanlagen und die Baugrunduntersuchungen übernommen.

Sanierung MW Behandlung und -rückhaltung Standort Schöndorf

Im Auftrag des Wasserverbands Eifel-Ruhr hat das Ingenieurbüro Beck ein vorhandenes Mischwasserbecken (Beton- und Erdbecken) durch ein Regenüberlaufbecken (RÜB) ersetzt. Aus Gewässerschutzgründen musste dem RÜB ein Retentionsbodenfilter nachgeschaltet werden. Das RÜB wurde als Rundbecken mit einem Volumen von 813 m³ (QDr = 38 l/s) errichtet. Der RBF hat ein Volumen von 2.090 m³ und eine Filterfläche von 2.950 m² (QDr = 88 l/s). Die Maßnahme liegt im Wasserschutzgebiet Heinsberg-Kirchhoven. Daher waren eine Genehmigung nach § 4 Abs. 1, eine Befreiung vom Verbot nach § 4 Abs. 2 sowie Anträge zur Entnahme und Einleitung von Grundwasser (Bauzeit) erforderlich.



Logo
Ingenieurbüro Reinhard Beck GmbH & Co. KG
Kocherstr. 27 
D-42369 Wuppertal 
Tel.: +49 (202) 24678-0 
Fax : +49 (202) 24678-44 

E-Mail:  info@ibbeck.de
Internet: www.ibbeck.de 
  
Wir sind Mitglied:
Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V
Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen
Landesverband BWK-NRW e.V.