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Reinhard Beck Geschäftsführer Ingenieurbüro Reinhard Beck GmbH & Co. KG

Wasser mit Plan

Das Ingenieurbüro Reinhard Beck steht für maßgeschneiderte Lösungen auf höchstem Niveau.

Unsere Leistungen reichen von der Bedarfsplanung im Wasserbau über individuelle Studien und Kanalplanungen bis hin zu Gewässerausbaumaßnahmen und Baubegleitungen. Eines unserer Kernthemen ist die Gefahren- und Risikoanalyse mit Blick auf urbane Sturzfluten.
 

Mehr als 30 Mitarbeiter bearbeiten Projekte im In- und Ausland. Unsere zielgerichtete und effektive Kommunikation garantiert eine schnelle und professionelle Umsetzung. Wir schaffen den Spagat zwischen wasserrechtlichen Anforderungen und kreativen Lösungen, ohne den ökologischen Anspruch aufzugeben.

NEWS:

"Das Team ergänzt sich fachlich perfekt"


Ein Interview mit Barbara Werth, die beim Ingenieurbüro Beck unter anderem für Starkregen-Risikokarten und Machbarkeitsstudien verantwortlich ist.


Was genau ist Ihre Aufgabe im Ingenieurbüro Beck?
Zu meinen Aufgaben zählen Schmutzfrachtberechnungen, Fließwegakkumulationen, Risikokarten zum Thema Starkregen, Machbarkeitsstudien, die Erstellung von Betriebsvorschriften für Hochwasserrückhaltebecken, OpenData NRW und Kanaldatenbanken.


Wie lange sind Sie schon beim Ingenieurbüro Beck beschäftigt und war Ihr Weg dorthin?
Ich arbeite seit März 2015 im Ingenieurbüro Beck. Studiert habe ich an der Uni Wuppertal (Bauingenieurwesen, Abschluss Dipl.-Ingenieur) und dann von August 2005 bis Februar 2015 in einem kleinen Ingenieurbüro gearbeitet, das heute seinen Sitz in Witten hat.


Woran arbeiten Sie gerade und was ist dabei die Herausforderung?
Aktuell arbeite ich an einer Kanalnetzanzeige für die Kläranlage Radevormwald. Die Herausforderung dabei ist die Aufbereitung und Übersicht über die Datengrundlagen zu behalten. Ein weiteres Projekt sind Fließwegakkumulationen für Arnsberg, Bad Honnef, Schwerte, Unna und Rheinberg. Hier gilt es, Modellgrenzen festzulegen und die Originaldaten richtig aufzubereiten, beispielsweise durch ein Freischneiden von natürlichen Fließwegen.


Gibt es ein Projekt, an das Sie sich besonders gerne erinnern? Welches und warum?
Im Ingenieurbüro Beck erinnere ich mich besonders gerne an meine erste Fließwegakkumulation für die Stadt Essen. Spannend war das, weil diese Modellierung damals eine neue Erfahrung für mich war.


Gibt es ein Projekt, das Sie gerne noch umsetzen möchten, eine Art Herzensprojekt?
Ein berufliches Herzenzprojekt für mich ist, langfristig gemeinsam mit dem Team erfolgreiche Lösungen für Herausforderungen zu finden.


Wie ist der Umgang mit den Kollegen? Gibt es eine strenge Trennung zwischen Arbeit und Privatleben?
Das Team ergänzt sich fachlich perfekt. Neue Kollegen werden offen im Team aufgenommen. Wir haben gemeinsame Pausenzeiten und verbringen natürlich einen großen Teil des Tages zusammen im Büro, da bleibt auch das Teilen von privaten Dingen nicht aus.


Wie sieht Ihr Ausgleich zum Berufsalltag aus? Wie verbringen Sie Ihre Freizeit?
Ich mache Sport und Musik, fotografiere, treffe Freunde, spiele Brettspiele, reise gerne und lese viel.



"Stadt und Bürger sollen sich dem Fluss zuwenden"


Ein Interview mit Ingenieur Martin Schwefringhaus, der sich im Verein "Neue Ufer" engagiert.


Wofür genau setzt sich der Verein "Neue Ufer" ein?
Jahrzehntelang wurde die Wupper zur Abwasser- und Müllableitung genutzt. Entsprechend hat sich die Stadt von der Wupper abgewandt. Die Fabriken und Hinterhöfe waren zur Wupper angeordnet und die repräsentative Bebauung zur Straße. Dieses ist auch heute noch erkennbar. Städtebaulich stellt die Wupper vielfach den „Hinterhof“ der Stadt dar. Mit zunehmender Verbesserung der Wasserqualität und Gewässermorphologie gibt es nun die Chance, dass sich die Wupper und ihr Umfeld zu einer „Visitenkarte“ der Stadt entwickeln. Hierfür setzt sich der Verein ein. Wir möchten, dass sich Stadt und Bürger wieder dem Fluss zuwenden.


Wie bist du zum Verein gekommen?
Dajana Meier, welche wir über das Projekt Nordbahntrasse kennen, war eines Tages in unserem Büro, berichtete uns von ihrer Idee und bat um Unterstützung. Zunächst war es ein informativer Austausch. Als dann die ersten konkreten Projekte begonnen wurde der Verein Neue Ufer Wuppertal e.V. gegründet.


Warum engagierst du dich dort?
Als einem in der Region verhafteter Planer liegt mir die Hinwendung zur Wupper besonders am Herzen.


Was sind die Themen, die du im Verein umsetzen möchtest? Was tust du dort konkret?
Seit den 80er Jahren gibt es zahlreiche Konzepte zur Einbindung der Wupper ins Stadtbild. Passiert ist aber leider nur sehr wenig. Im Gegenteil, oftmals wurden die Chancen für eine gewässerorientierte Entwicklung zugunsten der Interessenten von Investoren vertan. Ich möchte dass sich dieses im Rahmen des Machbaren verändert. Ich entwickle für den Verein Ideen und Konzepte wie z.B. Konzepte für die Orientierung zur Wupper am Schauspielhaus/Pina Bausch Zentrum, Barmen und Oberbarmen-Heckinghausen. Zurzeit Plane ich mit weiteren Mitstreitern wir eine durchgehende Rad- und Fußwegverbindung vom Beyenburger Stausee im Osten der Stadt bis zur Kohlfuther Brücke im Westen.


Wie ist die Resonanz auf eure Arbeit?
Am Anfang war vor allem bei den offiziellen Stellen Skepsis zu spüren. Inzwischen nehmen immer mehr Bürger und Institutionen uns war. Mich wundert es wie oft und positiv in der Presse über uns berichtet wird. Bei der Stadt- und auch beim Wupperverband sind wir inzwischen ein Partner auf Augenhöhe. Es wollen immer mehr Menschen Wupperpaten werden und übernehmen ein Stück Verantwortung für Abschnitte an der Wupper. Von verschiedenen Bürgern werden Projektideen an uns herangetragen.


Was sind die Ziele, die ihr euch in nächster Zeit gesteckt habt und die ihr umsetzen wollt?
Ein Ziel ist die Verstärkung des Bürgerengagements für den Fluss. Die Weiterentwicklung der Fuß- und Radweges an der Wupper ist eine zentrale Aufgabe, die uns in den nächsten Jahren beschäftigen wird. Dort wo entlang des Flusses Missstände vorhanden sind, oder sich z.B. durch bauliche Veränderungen Entwicklungsmöglichkeiten ergeben, möchten wir aktiv mitgestalten.



Spezialist für Kanal- und Schachtsanierungen


Treten Wasserverluste auf oder tritt Fremdwasser ein, so ist ein Kanal beziehungsweise ein Schacht defekt. Das Ingenieurbüro Reinhard Beck hat sich auf die Sanierung solcher Kanäle spezialisiert und bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Verfahren an: Liner-Sanierung, Kurzrohr-Relining, Robotersanierung und eine Sanierung in offener Bauweise. Einige aktuelle Projekte sollen hier kurz vorgestellt werden.


Bedarfsplanung, Ausschreibung und bauliche Umsetzung der Kanalsanierung im Stadtgebiet Köln:
Mehr als 40 Kilometer Netz hat das Ingenieurbüro Beck in Köln begutachtet. Auf Grundlage von vorliegenden TV-Untersuchungen wurden Sanierungskonzepte erstellt. Sowohl die anschließende Ausschreibung und die Örtliche Bauüberwachung als auch die Bauoberleitung wurden vom Ingenieurbüro Reinhard Beck durchgeführt. Saniert wurden dabei rund 300 Meter Kanäle mittels Schlauchliner-Verfahren und 130 Haltungen mittels Roboterverfahren.


Örtliche Bauüberwachung und Kanalsanierung Schwarzbach:
Projektziel war die statische Ertüchtigung des Bachkanals Schwarzbach. Hierzu wurden die gravierendsten Schäden auf einer Kanallänge von zirka 1300 Metern händisch repariert. Auf dieser Länge weist der Bachkanal verschiedene Profile und Materialien auf. Die Profilgrößen gehen von 2 x 1 Meter bis etwa 3,5 x 2,5 Meter. Das Ingenieurbüro Reinhard Beck führte hier auch die Örtliche Bauüberwachung durch.


Kanal- und Schachtsanierung Firma ER-WE-PA Erkrath:
Projektziel war die Einhaltung der Selbstüberwachungsverordnung Abwasser und der Erhalt der baulichen und betrieblichen Funktionsfähigkeit des Kanalnetzes. Die Aufgabe bestand in der Ermittlung der Sanierungsbedürftigkeit und Erstellung eines Sanierungskonzeptes. Von der Planungsphase bis zum Mitwirken bei der Vergabe wurden sämtliche Leistungen durch das Ingenieurbüro Reinhard Beck erbracht. Des Weiteren wurde die Örtliche Bauüberwachung durch das Ingenieurbüro Reinhard Beck durchgeführt. Die Leitungen wurden hierbei sowohl in offener als auch in geschlossener Bauweise (partielle Liner und Schlauchliner) saniert.


Kanalsanierung im Werk SONA Remscheid:
Projektziel war die Einhaltung der Selbstüberwachungsverordnung Abwasser und der Erhalt der baulichen und betrieblichen Funktionsfähigkeit des Kanalnetzes der Firma SONA BLW Präzisionsschmiede GmbH. Die Aufgabe bestand in der Kanalzustandserfassung mittels TV-Inspektion und Priorisierung der Sanierungsbedürftigkeit, in der Erstellung des Sanierungskonzeptes sowie der Ausführungsplanung bis hin zum Mitwirken bei der Vergabe und der Örtlichen Bauüberwachung.



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