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Reinhard Beck Geschäftsführer Ingenieurbüro Reinhard Beck GmbH & Co. KG

Wasser mit Plan

Das Ingenieurbüro Reinhard Beck steht für maßgeschneiderte Lösungen auf höchstem Niveau.

Unsere Leistungen reichen von der Bedarfsplanung im Wasserbau über individuelle Studien und Kanalplanungen bis hin zu Gewässerausbaumaßnahmen und Baubegleitungen. Eines unserer Kernthemen ist die Gefahren- und Risikoanalyse mit Blick auf urbane Sturzfluten.
 

Mehr als 30 Mitarbeiter bearbeiten Projekte im In- und Ausland. Unsere zielgerichtete und effektive Kommunikation garantiert eine schnelle und professionelle Umsetzung. Wir schaffen den Spagat zwischen wasserrechtlichen Anforderungen und kreativen Lösungen, ohne den ökologischen Anspruch aufzugeben.

NEWS:

"Spannende, vielseitige Projekte"


Kürsat Altun ist beim Ingenieurbüro Beck für die Ausführungsplanung und die Bauüberwachung zuständig. Im Interview erzählt er, wie sein erster Eindruck von der neuen Stelle ist.


Wie alt bist du und wo wohnst du?
Ich bin 37 Jahre als und wohne in Wuppertal.


Wie ist dein Bezug zu Wuppertal?
Nach meinem Bachelorabschluss in der Türkei bin ich im März 2003 nach Deutschland gekommen, um an der Uni Wuppertal meinen Master zu machen. Seitdem wohne ich in Wuppertal.


Wie kam es, dass du beim Ingenieurbüro Beck angefangen hast?
Ich war zwischen 2014 und 2017 bei der Baumaßnahme Abwasserkanal Emscher als Bauüberwacher tätig. Der Bereich hat mir gut gefallen und ich wollte im Bereich Stadtentwässerung weiter arbeiten. Zuvor war ich bei der Planung und Bauüberwachung der Deponie- und Abwasserbehandlungsanlagen beschäftigt. Dann habe ich die Stelleausschreibung gesehen und mich beworben.


Was war für dich der Grund, am Ende zuzusagen?
Nach meinem Bewerbungsgespräch hat Herr Beck mich durch die Büros geführt und die Kolleginnen und Kollegen vorgestellt. Dann habe ich gesehen, dass die Mitarbeiter glücklich sind und hier gerne arbeiten. Nach 2,5 Monaten bei IBBeck kann ich meinen ersten Eindruck bestätigen.


Wie hast du die erste Zeit im Ingenieurbüro Beck erlebt?
Neue Stelle, neue Kollegen und Kolleginnen, dank familiärer Atmosphäre war das Einleben schnell. Man wird unterstützt und alles gerne erklärt. Die interne Kommunikation funktioniert sehr gut. Ich habe Projekte, die ich später übernehmen sollte, und die Projektunterlagen eingelesen. Jedes Projekt wurde mir nochmal vorgestellt und erzählt. Einige Aufgaben habe ich bereits abgearbeitet.


Wie ist der Umgang mit den Kollegen?
Sie sind nett und bieten gerne ihre Hilfe an. Sie haben mich herzlich aufgenommen. Man fühlt sich hier geschätzt.


Was gehört alles zu deinen Aufgaben?
Mein Aufgabe ist hauptsächlich die Bearbeitung der LPH 5-9 gemäß HOAI LPH 5


- Ausführungsplanung, LPH 6
- Vorbereitung der Vergabe, LPH 7
- Mitwirkung bei der Vergabe, LPH 8
- Objektüberwachung (Bauüberwachung) und Dokumentation, LPH 9
- Objektbetreuung für unsere Baumaßnahmen von der Stadtentwässerung wie z. B. Kanalbau (offene Bauweise und geschlossene Bauweise -Rohrvortrieb-, Sonderbauwerke)


Auf welche Herausforderungen freust du dich besonders?
Im Umgang schwierige Projektbeteiligte, mit denen man am Ende dennoch versöhnlich auseinander geht. Spannende, vielseitige Projekte, die termingerecht bearbeitet werden sollen.


Wenn du nicht arbeitest: Wie verbringst du deine Freizeit?
Ich verbringe viel Zeit mit meiner Familie, am liebsten spiele ich mit meinem drei jährigen Sohn. Wenn er ins Bett geht, lese ich Romane, gucke ich gerne Filme an.



Broschüre: Rechtliche und wirtschaftliche Analyse der Abwasserableitung


Laut den aktuellen Klimaprojektionen werden Starkregenereignisse in der Zukunft vermehrt auftreten, aber auch in der Vergangenheit führten schon zahlreiche starke Niederschlagsereignisse zu Überflutungen. Schon heute wird die Straße in urbanen Räumen (Gemeindestraßen) "ungeplant" zur Ableitung von Abflüssen nach seltenen und extremen Niederschlagsereignissen genutzt, weil das Wasser entweder nicht zu den Sinkkästen gelangt, oder die Kanalisation bereits ausgelastet ist.


Daher liegt die Idee nahe, die Straße als primären Abflussweg zu nutzen, um Starkregen auf weniger empfindliche Flächen oder direkt in die Vorflut zu führen. Es sollen dabei planerische Abflusswege vorgegeben und ein willkürliches (oder wildes) Ableiten des Wassers verhindert werden, so dass ein Freihalten von sensiblen Bereichen besser erfolgen kann.


Gefördert vom Landesumweltamt und im Auftrag der Technischen Betriebe Solingen hat das Ingenieurbüro Reinhard Beck die Wirtschaftlichkeitsanalyse für die Broschüre "Ableitung von extremen Niederschlagsereignissen im urbanen Raum: Rechtliche und wirtschaftliche Grundsatzanalyse der Abwasserableitung im urbanen Straßenraum (RA-AUS)" erarbeitet. Das Gesamtergebnis des Forschungsprojektes zeigt, dass eine Anpassung des Straßenquerschnitts zur schadlosen Ableitung von Starkregen in den meisten Fällen nicht nur wirtschaftlicher ist, sondern auch rechtlich umsetzbar und durch Abwassergebühren finanzierbar.


Der ausführliche Bericht wird Ende des Jahres veröffentlicht.



Eine Milliarde Euro Schaden durch Starkregen


Das Wetter wird extremer, besonders heftige Niederschläge nehmen zu: Was für viele eine gefühlte Tatsache ist, lässt sich nun auch durch Zahlen belegen. In diesem Fall stammen sie von den Versicherern, die jetzt bekanntgegeben haben, dass durch Starkregen allein im vergangenen Jahr Schäden in Höhe von fast einer Milliarde Euro entstanden sind.


Dramatisch ist diese Zahl vor allem, weil sie fast zehn Mal so hoch ist wie noch im Jahr davor. Dabei sei bereits jetzt erkennbar, dass siech der Wechsel zwischen Jahren mit starken und Jahren mit schwachen Schäden verkürze, melden die Versicherer. 


Eine Möglichkeit, diesen Herausforderungen zu begegnen und Schäden zu minimieren, sind Hochwassergefahren- und Risikokarten. Sie identifizieren Schwachstellen und zeigen auf, wie sie beseitigt werden können. Erfahren Sie hier mehr!


Foto: pixabay.com



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